Rumänien, Bulgarien, Griechenland 2011 mit Auto und Zelt

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Für die vielen Reise- und Campinginterresierten schreiben wir wieder einen Bericht über unsere Tour durch Rumänien, Bulgarien und Griechenland mit hoffentlich auch einigen nützlichen Infos. Die Route: Rumänien: Temeswar/Timisoara – Baile Herculane – Hermannstadt/Sibiu – Schäßburg/Sighisoara – Kronstadt/Brasov – Bran … Weiterlesen

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EHEC-Fälle in Deutschland

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Dumdidldu oder die Kraft der Poesie

Haiku: Angekommen hier Schlierbach so fern von daheim Und draußen der Schnee Ein Haiku ist eine Textgestaltungsmöglichkeit, kommt aus Japan und wird dort fast als Wettbewerb praktiziert. Eine Möglichkeit ist 5-7-5. Das heißt, 5 Silben in der ersten Zeile, 7 … Weiterlesen

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Elternführerschein, what’s next?

Der Fall Kampusch, das Inzestdrama von Amstetten, der zu Tode missbrauchte Luca und jetzt der Fall Cain. Der Lebensgefährte der Mutter soll den 3jährige zu Tode geprügelt. Und wieder einmal – so wie bei den anderen Verbrechen – haben die Behörden scheinbar versagt. Wer ist Schuld am Tod von Cain – und wer schützt unsere Kinder?

so lese ich am 26.1.2010 auf der Blog-Seite des TV-Senders ATV. Einmal abgesehen von den grammatikalischen Fehlern dieser Einleitung, die scheinbar in aller Eile hingetippselt wurde – wie überlegt ist eine doch relativ ernst gemeinte Diskussion um einen “Elternführerschein”?

Missbrauchte und getötete Kinder schreien zum Himmel. Und hier haben einzelne (Freunde, Eltern, Nachbarn) oder auch Kollektive (Behörden, Politik) scheinbar versagt. Aber worin liegt dieses Versagen?

Die scheinbar einfachste Lösung ist eine klare und eindeutige Schuldzuordnung, wie sie bekannt ist im so genannten “Sündenbock-Mechanismus”: Wir finden einen, der schuldig geworden ist, wir verurteilen ihn und dann haben wir 1. ein Problem gelöst und 2. fühlen uns selber besser, weil selber nicht schuldig.

Eine klug klingende Variante eines Lösungsversuches bei schutzlosen Kindern, die zu Schaden oder ums Leben kommen, heißt “Elternführerschein”. Um als Elternteil Kompetenz vorweisen zu können, müsste man dann die elterlichen “Fähigkeiten” bescheinigen lassen. Was wäre damit gewonnen?

Wahrscheinlich ein paar Arbeitsplätze, die so ein System verwalten und exekutieren (denn sonst ist es ohnehin sinnlos), Eltern, die sich als Menschen entmündigt oder verarscht fühlen, und nicht weniger misshandelte Kinder oder tote Kinder als bisher. Warum? Weil es nicht elterliches Fehlverhalten ist, sich gegenüber “Schwachen” falsch zu verhalten, sondern menschliches.

Was wäre daher eine sinnvolle Variante eines Lösungsversuches?
Meiner Meinung nach Menschenbildung, Stärkung von menschlichen Kompetenzen, wie das beispielsweise im schulischen konfessionellen Religionsunterricht passiert oder durch LehrerInnen, ErzieherInnen, die neben ihren fachlichen Qualifikationen auch soziale Kompetenzen weitergeben. Und, Hand aufs Herz: warum sind manche Eltern frustriert und haben für sich und ihre Kinder keine Perspektiven? Nicht weil sie schlechte Menschen sind, sondern weil das Diktat der Wirtschaft über die Politik die Rahmenbedingungen für menschenwürdiges Sozialleben zusehends verschlechtert oder in Teilbereichen auch verunmöglicht.

Elternführerschein, was käme als nächstes? Schriftliche Denkanleitungen, verwaltete Blödheit? Oder doch eine Politik, die nicht auf Meinungsumfragen beruht, sondern sich traut, über den nächsten Wahltermin hinauszudenken?

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Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte …

von Jorge Luis Borges (1899-1986)

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte,
im nächsten Leben würde ich versuchen, mehr Fehler zu machen.
Ich würde nicht so perfekt sein wollen,
ich würde mich mehr entspannen,
ich wäre ein bisschen verrückter, als ich es gewesen bin,
ich würde viel weniger Dinge so ernst nehmen,
ich würde nicht so gesund leben,
ich würde mehr riskieren,
würde mehr reisen,
Sonnenuntergänge betrachten,
mehr bergsteigen,
mehr in Flüssen schwimmen.

Ich war einer dieser klugen Menschen,
die jede Minute ihres Lebens fruchtbar verbrachten;
freilich hatte ich auch Momente der Freude,
aber wenn ich noch einmal anfangen könnte,
würde ich versuchen, nur mehr gute Augenblicke zu haben.
Falls du es noch nicht weisst,
aus diesen besteht nämlich das Leben.
Nur aus Augenblicken;
vergiss nicht den jetzigen.

Wenn ich noch einmal leben könnte,
würde ich von Frühlingsbeginn an bis in den Spätherbst hinein barfuß gehen.
Und ich würde mehr mit Kindern spielen,
wenn ich das Leben noch vor mir hätte.
Aber sehen Sie … ich bin 85 Jahre alt und weiß,
dass ich bald sterben werde.

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Weltkirche, das bin auch ich. Was fehlt, ist der Mut.

Die Bekanntgabe der kirchlichen Statistik 2010 heute Vormittag und die vergleichsweise hohe Anzahl der Austritte aus der Katholischen Kirche sind gerade Anlass für viele Medien, über die Kirche nachzudenken.

Kardinal Christoph Schönborn war live aus Rom zu Gast in der ZIB2. Von Armin Wolf angesprochen auf die sogenannten „Reformthemen“ (Zölibat, wiederverheiratete Geschiedene) sagte er sinngemäß, dass diese nicht in Österreich zu lösen seien, sondern auf der Ebene der Weltkirche. Da muss schon die Frage gestellt werden, wer die Weltkirche denn sei. Der Papst? Die Kardinäle? Die Bischöfe? Oder alle KatholikInnen zusammen?

Wenn Schönborn die These vertritt, dass man kirchliche Reformen nicht in Österreich angehen kann, dann sagt er damit implizit, dass die Weltkirche der Papst ist. Denn schließlich ist er Kardinal und gehört damit der obersten Etage der kirchlichen Hierarchie an. In der Position eines Kardinals könnte Schönborn sehr wohl laut und deutlich mitreden, was kirchliche Reformen und Richtungsentscheidungen angeht. Es muss also gefolgert werden, dass entweder die Einsicht fehlt, dass Reformen notwendig sind, oder der Mut, diese zu vertreten und einzufordern. Angenommen, die Einsicht ist da, dann muss ich als Katholik sagen: Nehmen sie ihre Verantwortung wahr, Herr Kardinal! Es geht nicht um Austritte und Eintritte. Aber sich an den Reformthemen vorbeizureden durch den Bezug auf „die entscheidenden Fragen des Menschen“ ist feige. Frauen wollen nicht länger von kirchlichen Ämtern ausgeschlossen sein. Priester wollen nicht mehr zum Zölibat gezwungen werden. Ehepaare, denen die gemeinsame Basis verlorengegangen ist, wollen nicht mehr als KatholikInnen zweiter Klasse behandelt werden. Und schon gar nicht wollen alle diese Menschen mit Verweis auf „den Willen Gottes“ oder „die Bibel“ oder „Jesus“ abgespeist werden. Denn der Gott, an den diese Menschen glauben, an den ich glaube, ist menschenfreundlich, er ist kein Mann, und er ist auf der Seite derer, die gering geschätzt, abgespeist und klein gehalten werden.

Weltkirche, das sind alle KatholikInnen, weltweit. Weltkirche, das bin auch ich.

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Oft probiert, nie erreicht

oft probiert, nie erreicht.

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