Archiv der Kategorie: Humor

Ferien vorbei



Beim Öffnen des ersten Dokumentes, das ich über meine dienstliche E-Mail Adresse erhielt, gab’s gleich eine Computer-Zickerei. Tsts…

Towelday- Handtuch ahoi


Heute ist Towelday

Mein Beitrag:

Towelday

Lappen ist nicht so schnell kalt

Autoverlängerung


Ein langer Weg zur Arbeit verlangt immer wieder mal eine kleine Pause. Besonders gerne bleibe ich stehen, wenn ich Kuriositäten entdecke, wie diese hier.
Falls mal zu wenig Platz im Auto sein sollte, nicht verzagen, sondern vielleicht einen Mechaniker fragen. Eventuell bekommt es der Handwerker ihres Vertrauens ja hin?

Oft probiert, nie erreicht


oft probiert, nie erreicht.

Land der Krater


Vulkane haben Krater, das ist bekannt. Spätestens seit dem mittlerweile zu Berühmtheit gelangten isländischen Eyjafjallajökull. Dass Krater aber auch in Österreich ein Thema sind, ist neueren Datums. Als gestern auf einer Linzer Autobahn ein Loch mit zwölf Metern Durchmesser entstand, fragte sich manch Österreicher, ob das Vaterland denn nun zum Kraterland werde. Seit längerem sind die österreichischen Buckelpisten, die von manchen liebevoll „Autobahnen“ genannt werden, so manchem Fahrzeuglenker verhasst. Entweder, weil die zwei- bis dreispurigen Asphalt-Teppiche auf langen Strecken nur mit 80 km/h befahren werden können, oder weil die Reparaturen am eigenen Fahrzeug durch Schlaglöcher immer teurer werden. Erste Interpretationsversuche des ungewöhnlich großen Autobahnloches waren insbesondere von der „Iniatitive Fahrrad“ zu hören: „Wir vermuten, dass die verschwundenen Milliarden der ASFINAG einfach als Schüttmaterial verbaut wurden. Dass diese 500-Euro Scheine nun nachgeben, wundert uns nicht. Es wäre an der Zeit, dass auch mal Geld für Radler-freundliche Straßen ausgegeben würde.“ Der Verkehrsministerin wäre anzuraten, Österreichs Straßennetz bald auf Vordermann zu bringen, bevor die Diskussion um die Bundeshymne von neuem losgeht: Land der Berge, Land der Kra-a-ter…

(journalistische Übung)

Adpfent


Manche werden sie schon kennen, diese amüsante Advent-Geschichte, hier für alle, die dieser ruhigen und besinnlichen Zeit – so sie das sein kann und ist – auch ihre lustige Seite abgewinnen wollen:

Adpfent

Der Adpfent ist die schönste Zeit im Winter. Die meistn Leute haben im Winter eine Grippe. Die ist mit Fieber. Wir haben auch eine, aber die ist mit Beleuchtung. Drei Wochen vorm Christkindl stellt der Papa die Krippe im Wohnzimmer auf und meine kleine Schwester und ich dürfen dabei helfen. Viele Krippen sind fad, unsere aber nicht, weil wir haben mords tolle Figuren drin. Ich habe einmal den Josef und das Christkindl aufn Ofen gestellt, damit sie es schön warm haben und es war ihnen zu heiß. Das Christkindl ist ganz schwarz wordn und den Josef hats zrissen. Ein Haxn von ihm ist bis in den Keksteig geflogen und es war kein schöner Anblick. Meine Mama hat ma a Fotzn gegeben und gesagt, dass net amal de Heiligen vor meiner Blödheit sicher san. Wenn Maria ohne Mann und ohne Kind herumsteht, schaut des net guat aus.
Aber ich habe Gottseidank viele andere Figuren und der Josef ist jetzt der Donald Duck. Als Christkindl wollte ich den Asterix nehmen, weil der als einziger so klanwunzig ist, dass er in den Futtertrog paßt. Da hat aber meine Mama gesagt, da Asterix is koa Christkindl, da is des schwarze Chrindkindl noch gscheiter. Es ist zwar verbrannt, aber immerhin a Christkindl.
Hinterm Chrstinkindl stehen 2 Oxn, ein Esel, ein Nilpferd und ein Brontosaurier. Das Nilpferd und den Saurier hab i hingestellt, weil dass de Oxn und der Esel net so allein san.
Links neben dem Stall kommen gerade die heiligen drei Könige daher.
Ein König ist dem Papa im letzten Adpfent beim Putzen abigefallen und
er war dodal hin. Jetzt haben wir nur mehr zwei heilige Könige und einen heiligen Batman als Ersatz. Normal haben die heiligen Könige eine Haufen Zeug fürs Christkindl dabei, nämlich Gold, Weihrauch und Püree. Von den unseren hat einer stattn Gold a Kaugummipapierl dabei, des glänzt
a so schön.
Der andere hat a Malboro in der Hand, weil wir keinen Weihrauch haben.
Aber die Malboro raucht auch schön, wenn man sie anzündet. Der heilige
Batman hat a Pistole dabei. Des is zwar kein Geschenk fürs Christkindl, aber er kann es vorm Saurier beschützen. Hinter den drei Heiligen sind ein paar rothäutige Indianer und ein kaasiger Engel.
Dem Engel fehlt ein Fuß, darum haben wir ihn auf ein Motorrad gesetzt, damit er sich leichter tut. Mit dem Motorrad kann er fahren, wenn er nicht gerade fliegt.
Rechts neben dem Stall haben wir ein Rotkäppchen hingestellt. Sie hat eine Pizza und drei Flaschen Gösser für die Oma dabei. Einen Wolf haben wir nicht, darum lurgt hinterm Baum eine Sau als Ersatzwolf hervor.
Mehr steht in unserer Krippe nicht. Aber das reicht voll. Am Abend schalten wir die Lampen ein  und dann erst ist unsere Krippe richtig schön. Wir sitzen so herum und singen  Lieder vom Adpfent. Manche gefallen mir, aber die meisten sind mir zu fad. Mein Opa hat mir ein Lied vom

Adpfent gelernt, das geht so: „Adpfent, Adpfent, da Obstler brennt.
Erst saufst oan, daun zwoa, drei oder vier, daun hauts’de mit da Birn‘ auf Tür!“
Obwohl dieses Gedicht recht schön ist, hat Mama gesagt, dass ich es mir
nicht merken darf (der Papa singts aber auch oiwei!).
Bis man schaut ist der Apfent vorbei und Weihnachten auch und so geht
das Jahr dahin. Aber eins ist gwiss: Der nächste Adpfent kommt bestimmt!

%d Bloggern gefällt das: